In der Schule am Bullenhuser Damm

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NOBODY’S BUSINESS
Von Alan Berliner  (Regie, Kamera, Schnitt & Produktion)
USA 1996
60 min
engl. Originalfassung (mit engl. UT / dt. UT angefragt)

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Generations collide as filmmaker Alan Berliner drags his reluctant father kicking and screaming down memory lane to probe the swirl of  conflicts and affections that bind every family. What emerges is a stunningly rich portrait that finds both humor and pathos in Berliner’s  obsession with the boundaries of personal and collective memory.

Geschichte erzählt sich besonders nachvollziehbar und eindrücklich anhand von Biographien. Darum standen bei den meisten Filmen, die wir bisher in unserem Filmsalon gezeigt haben, die persönliche Perspektive, die Erlebnisse und Erfahrungen Einzelner im Fokus. Mit unserem nächsten  Film im Programm „Vergangenheit spiegeln / Zukunft projizieren“  verlassen wir diesmal den engeren historischen Kontext des  Nationalsozialismus. Mit NOBODY’S BUSINESS von Alan Berliner zeigen wir  den Versuch des Filmemachers, sich in der Auseinandersetzung mit seinem  Vater einen Reim zu machen über das, was die Generationen aneinander  bindet und sie zugleich trennt. Ein intensiver Infight, kurz, knapp und  präzise. Oscar Berliner, Sohn polnisch-jüdischer Auswanderer in den USA, zeigt  sich als schroffer Gegner – seine Vergangenheit sei bedeutungslos und ginge niemanden etwas an…